Eine moderne Notfallambulanz auf der Wiesn: die Sanitätsstation des Münchner Roten Kreuzes im Servicezentrum Theresienwiese
Ausstattung und Betrieb der Sanitätsstation im Servicezentrum Theresienwiese (SZT) entsprechen dem Niveau einer modernen Notfallambulanz. Neben den Möglichkeiten einfacher chirurgischer Wundversorgungen verfügt die Station über Ultraschall sowie Geräte zur Blutuntersuchung, zum Beispiel bei Verdacht auf Herzinfarkt oder Lungenembolie. An 15 Ausnüchterungsplätzen kann die Herz- und Kreislauffunktion der Patienten am Monitor überwacht werden. An Spitzentagen arbeiten bis zu 11 Notfallmediziner bzw. Fachärzte und teilweise über 100 Helfer im Bereich der sanitätsdienstlichen Betreuung. Auf der Wiesn-Sanitätsstation arbeiten während der 18 Wiesntage Mediziner fast aller Fachrichtungen (z. B. Chirurgen, Internisten, Neurologen, Narkose-und Kinderärzte).
Räumlichkeiten:
- 5 Behandlungskabinen
- 2 Räume für kleinere Wundversorgungen
- 1 Raum für Akutbehandlung
- 1 Überwachungsraum mit 15 Liegen für alkoholisierte Patienten
- 2 Ruheräume mit insgesamt 13 Betten (für Männer und Frauen getrennt)
- sowie Räume für Einsatzleitung, Einsatzabwicklung und Einsatzkräfte sowie Sachmittellagerung
Die Grundfläche der Sanitätsstation beträgt 750qm. In Abstimmung mit der Landeshauptstadt als Veranstalter und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns werden vor Ort kleinere Wundversorgungen, wie z.B. das Nähen von Schnitt- und Platzwunden, vorgenommen. 2016 waren dies 576 Eingriffe.
Zur Entlastung umliegender Kliniken betreuen Rotkreuzhelfer und ein Arzt an den Wochenenden bei Bedarf auch über die Nacht Patienten, die wegen übermäßigen Alkoholkonsums überwachungsbedürftig sind (jeweils in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie Samstag auf Sonntag).